Energie & Sanierung
Hydraulischen Abgleich berechnen lassen: Einstellwerte nach Verfahren B für Ihre Heizung
Einige Räume werden nicht richtig warm, andere überhitzen, die Heizkörper rauschen? Dann fehlt meist der hydraulische Abgleich. Wir berechnen ihn nach Verfahren B der VdZ-Fachregel – mit raumweiser Heizlast und konkreten Einstellwerten für jedes Ventil und die Umwälzpumpe. Die Berechnung entsteht digital aus Ihren Grundrissen, Heizkörperdaten und Fotos; Ihr Heizungsbauer setzt die Werte anschließend nur noch um.
- 490 € Festpreis inkl. USt.
- Komplett digital – ohne Ortstermin
- Unabhängige, qualifizierte Sachverständige
- Gutachten als PDF in ca. 5 Werktagen
Ihre Vorteile
Grundlage für die BEG-Förderung
Nach aktuellem Stand ist ein hydraulischer Abgleich nach Verfahren B Voraussetzung für viele Förderungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude, etwa beim Heizungstausch oder bei der Heizungsoptimierung.
Konkrete Werte für jedes Ventil
Sie erhalten für jeden Heizkörper Volumenstrom und Voreinstellwert sowie Vorgaben für Pumpe und Vorlauftemperatur. Der Fachbetrieb muss nicht schätzen, sondern stellt nach Liste ein.
Gleichmäßig warme Räume
Jeder Heizkörper bekommt genau die Wassermenge, die der Raum braucht. Das beseitigt kalte Räume und Fließgeräusche und senkt den Energieverbrauch der Heizungsanlage.
Wann Sie es brauchen
Hydraulischer Abgleich (Berechnung): typische Anlässe
Heizungstausch mit Förderung
Für den geförderten Einbau einer Wärmepumpe oder anderen Heizung verlangt die BEG nach aktuellem Stand einen hydraulischen Abgleich nach Verfahren B.
Ungleich warme Räume
Heizkörper nahe der Heizung werden heiß, entfernte bleiben lauwarm. Der Abgleich verteilt die Wärme so, dass alle Räume ihre Solltemperatur erreichen.
Pfeifen und Rauschen
Strömungsgeräusche an Ventilen deuten auf zu hohe Pumpenleistung und fehlende Voreinstellung hin. Die Berechnung liefert die passenden Werte.
Vorbereitung auf eine Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe braucht niedrige Vorlauftemperaturen. Der Abgleich zeigt, welche Heizkörper dafür ausreichen und wo nachgerüstet werden sollte.
Mehrfamilienhaus mit neuer Heizung
Das GEG verlangt nach dem Einbau einer neuen Heizungsanlage in Gebäuden mit mindestens sechs Wohnungen einen hydraulischen Abgleich.
Im Festpreis enthalten
Leistungsumfang
- Raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1 als Grundlage
- Berechnung des hydraulischen Abgleichs nach Verfahren B der VdZ-Fachregel
- Auslegung der Heizkörper anhand Ihrer Heizkörperdaten und Fotos
- Volumenströme und Voreinstellwerte je Thermostatventil
- Vorgaben zu Vorlauftemperatur, Pumpenförderhöhe und Volumenstrom
- Liste fehlender oder zu tauschender Ventile und Heizkörper
- Einstellprotokoll für Ihren Heizungsfachbetrieb
- Komplett digital, PDF-Bericht, kostenlose Korrektur bei Rückfragen
Das erhalten Sie
Sie erhalten einen PDF-Bericht mit raumweiser Heizlast, Heizkörperauslegung und einer Einstelltabelle mit Voreinstellwerten je Ventil sowie Vorgaben für Pumpe und Vorlauftemperatur. Ihr Heizungsfachbetrieb nimmt damit die Einstellung vor und bestätigt den Abgleich auf dem VdZ-Formular.
So läuft es ab
- 1Online beauftragen und sicher über Stripe bezahlen.
- 2Im Onlinebereich Situation, gewünschtes Ergebnis und Unterlagen erfassen.
- 3Der Sachverständige prüft Ihre Angaben und meldet sich bei Rückfragen.
- 4Gutachten als PDF erhalten – Rückfragen kostenlos.
Was ist ein hydraulischer Abgleich?
In einer Heizungsanlage nimmt das Heizwasser den Weg des geringsten Widerstands. Heizkörper nahe der Pumpe werden deshalb oft zu stark durchströmt, entfernte Heizkörper bekommen zu wenig ab. Viele Eigentümer reagieren darauf, indem sie Pumpenleistung oder Vorlauftemperatur erhöhen – das kostet Energie und löst das Problem nicht.
Beim hydraulischen Abgleich wird für jeden Heizkörper berechnet, wie viel Heizwasser er braucht, um seinen Raum zu erwärmen. Die Thermostatventile werden dann so voreingestellt, dass genau diese Menge fließt, und die Pumpe wird passend eingestellt.
Das Ergebnis sind gleichmäßig warme Räume, weniger Geräusche und eine niedrigere Vorlauftemperatur. Gerade für Wärmepumpen und Brennwertkessel ist das wichtig, weil sie bei niedrigen Temperaturen am effizientesten arbeiten.
Verfahren A oder Verfahren B – was ist der Unterschied?
Die VdZ-Fachregel kennt zwei Wege. Verfahren A arbeitet mit vereinfachten Annahmen, etwa einer pauschalen Heizlast pro Quadratmeter nach Baualter. Das geht schnell, ist aber ungenau.
Verfahren B basiert auf einer raumweisen Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1. Für jeden Raum werden Flächen, Bauteile und Fenster erfasst, die vorhandenen Heizkörper bewertet und daraus Volumenströme und Ventileinstellungen abgeleitet. Nach aktuellem Stand verlangt die Bundesförderung für effiziente Gebäude für die Förderung von Heizungsmaßnahmen in der Regel den Abgleich nach Verfahren B.
Die Berechnung ist Planungsarbeit am Schreibtisch, die Einstellung erfolgt danach am Gerät. Wir übernehmen den ersten Teil vollständig digital, Ihr Heizungsbauer erledigt mit unseren Werten die Einstellung vor Ort und bestätigt sie auf dem Formular des VdZ.
Kosten, Unterlagen und Ablauf der Berechnung
Die Berechnung des hydraulischen Abgleichs kostet bei Kallang 490 € zum Festpreis inklusive 19 % USt., die raumweise Heizlast ist enthalten. Die anschließende Einstellung der Ventile und der Pumpe durch Ihren Heizungsfachbetrieb ist nicht Teil des Festpreises.
Nach der Online-Bestellung tragen Sie im persönlichen Onlinebereich die Daten Ihrer Heizungsanlage ein. Benötigt werden Grundrisse mit Raummaßen, Angaben zu Dämmung und Fenstern und eine Heizkörperliste mit Raum, Bauart und Maßen. Fotos jedes Heizkörpers mit Ventil sowie das Typenschild von Wärmeerzeuger und Pumpe vervollständigen die Daten.
Ein Ortstermin ist nicht nötig. Innerhalb von fünf Werktagen nach vollständigen Angaben erhalten Sie den Bericht mit Einstelltabelle.
Preisvergleich
Für einen hydraulischen Abgleich nach Verfahren B im Einfamilienhaus werden einschließlich Berechnung und Einstellung häufig 600 bis 1.500 € fällig. Die reine Berechnung durch Planer oder Energieberater kostet oft 300 bis 800 €.
Bei Kallang: 490 € Festpreis inkl. USt..
Rechtsgrundlage
Die Berechnung erfolgt nach Verfahren B der VdZ-Fachregel „Optimierung von Heizungsanlagen im Bestand“ auf Basis der raumweisen Heizlast nach DIN EN 12831-1. § 60c GEG verlangt einen hydraulischen Abgleich nach dem Einbau neuer Heizungsanlagen in Gebäuden mit mindestens sechs Wohnungen; für Förderungen gelten die jeweils aktuellen BEG-Richtlinien.
Vorbereitung
Diese Unterlagen helfen dem Sachverständigen
Nach der Bestellung erfassen Sie im Onlinebereich Ihre Situation, das gewünschte Ergebnis und alle Angaben zum Objekt. Unterlagen laden Sie dort hoch – was fehlt, kann nachgereicht werden.
- Grundrisse mit RaummaßenAller beheizten Geschosse, gern mit eingezeichneten Heizkörpern.
- HeizkörperlisteJe Heizkörper: Raum, Bauart (z. B. Kompakt Typ 22, Rippe, Röhren), Breite, Höhe, Tiefe; eine Tabelle oder handschriftliche Liste genügt.
- Typenschild der HeizungFoto vom Typenschild des Wärmeerzeugers mit Leistung und Baujahr.
- Typenschild der UmwälzpumpeFoto der Heizungspumpe mit Hersteller und Typ.
- Baubeschreibung oder ModernisierungsnachweiseAngaben zu Wandaufbau, Dämmung und Fenstern für die Heizlast.
Hydraulischer Abgleich (Berechnung) beauftragen
490 € Festpreis inkl. USt.. Bestellen, Situation schildern, Gutachten erhalten.
Hydraulischen Abgleich sichern und Förderung holenHäufige Fragen
Hydraulischer Abgleich (Berechnung): Fragen und Antworten
Was kostet die Berechnung des hydraulischen Abgleichs bei Kallang?
Die Berechnung nach Verfahren B kostet 490 € zum Festpreis inklusive 19 % USt. Enthalten sind die raumweise Heizlast, die Heizkörperauslegung, die Einstelltabelle für Ventile und Pumpe sowie die kostenlose Korrektur bei Rückfragen. Die Einstellung vor Ort durch Ihren Heizungsfachbetrieb wird separat abgerechnet.
Wie lange dauert die Berechnung?
Sobald Grundrisse, Heizkörperliste und Fotos vollständig im persönlichen Onlinebereich vorliegen, erhalten Sie den Bericht innerhalb von 5 Werktagen als PDF. Fehlen Angaben zu einzelnen Heizkörpern, fragt der Ingenieur gezielt nach.
Welche Angaben brauche ich und wie läuft es ab?
Sie benötigen Grundrisse mit Raummaßen, Angaben zu Dämmung und Fenstern, eine Liste der Heizkörper mit Raum, Bauart, Breite, Höhe und Tiefe sowie Fotos von Heizkörpern, Ventilen, Kessel und Pumpe. Nach der Online-Bestellung tragen Sie alles digital ein, ein Termin vor Ort ist für die Berechnung nicht nötig.
Wird die Berechnung für die BEG-Förderung anerkannt?
Die Berechnung folgt Verfahren B der VdZ-Fachregel und liefert alle Werte, die für den Nachweis benötigt werden. Für den Förderantrag bestätigt nach aktuellem Stand der ausführende Fachbetrieb die Durchführung auf dem VdZ-Formular, nachdem er die Ventile und die Pumpe nach unseren Werten eingestellt hat.
Wird der hydraulische Abgleich gefördert?
Nach aktuellem Stand ist der hydraulische Abgleich als Heizungsoptimierung im Rahmen der BEG-Einzelmaßnahmen förderfähig und zugleich Voraussetzung für die Förderung neuer Heizungen. Fördersätze und Bedingungen ändern sich; prüfen Sie die aktuellen Richtlinien vor der Beauftragung des Fachbetriebs.
Kann ich die Kosten steuerlich absetzen?
Bei vermieteten Gebäuden zählen die Kosten in der Regel zu den Werbungskosten. Für selbst genutztes Wohneigentum kann die Optimierung der Heizungsanlage unter Umständen nach § 35c EStG berücksichtigt werden, wenn keine Förderung für dieselbe Maßnahme genutzt wird. Für Handwerkerleistungen kommt alternativ § 35a EStG in Betracht; klären Sie das mit Ihrer Steuerberatung.
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